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Kuriose mechanische Apparate

MechanismusAbenteurer lieben Ausrüstung. Und neben dem persönlichen Schwert sind es meist diejenigen Gegenstände mit kleinen Besonderheiten, mit einem raffinierten Clou, die das Heldenherz höher schlagen lassen.

In einer phantastischen Welt, die sich – wenn nicht in ihrer Gesamtheit, so aber doch zumindest regional – technisch auf dem Stand etwa der irdischen Renaissance, vielleicht sogar bereits mit Anklängen aus dem Barock verorten lässt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für interessante Apparaturen, die Spieler wie ihre Helden faszinieren könnten.

Vor einiger Zeit hatte ich das Thema auch schon bei der Aktion Wunsch ist Wunsch bzw. Wünsch dir was, Blogger! angestoßen und anhand einiger Beispiele erläutert, was ich eigentlich damit meinte.

In diesem, über ein Jahr später erscheinenden Artikel möchte ich nun eine kleine Sammlung von solch nützlichen, doch technisch zumindest für ihre verortete Epoche recht komplexen, manchmal gar etwas skurrilen Mechaniken präsentieren, in der Hoffnung, euer Gearporn-Zentrum damit genau zu treffen. Manche davon sind real existierende Apparaturen, andere aus Filmen, Computerspielen oder diversen Rollenspiel-Publikationen entlehnt, wieder andere entspringen meiner eigenen wirren Fantasie. Wo sich dies angeboten hat, wurde bei manchen zusätzlich noch eine verzauberte Variante angegeben. Dabei beziehe ich mich zuvorderst auf die Welt von Das Schwarze Auge, Aventurien, inklusive deren magische Möglichkeiten und auch Spielregeln. Die Gegenstände an sich sind aber natürlich auch in anderen Welten und Systemen einsetzbar, die von der irdisch entsprechenden Epoche her ähnlich verortet sind.

Aber genug der Vorrede: Los geht’s!

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#RPGaDAY2015 in einer Nussschale

RPGaDAY2015 erledigtJa ja … statt wöchentlicher – oder so – Updates kommt jetzt gebündelt ein einziger Eintrag; und das eine volle Woche nach Ende des Aktionsmonats. Aber es ist ja nicht so, als sei das nicht absehbar gewesen, wenn man den Startschuss aufmerksam zwischen den Zeilen liest oder sich bei so manchem Tweet das Datum, wann er gepostet wurde, genauer anschaut. *hust*

Der Vorteil ist, dass der ganze Schwung jetzt übersichtlich auf einem Flecken gefunden werden kann. Für die W3-1 Leute, die danach suchen. Also, arbeiten wir die Liste einfach Punkt für Punkt durch, diesmal – anders als in den Tweets – mit zugeordneten Fragestellungen.

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Splittermond-Fanpaket Layoutvorlage mit Videotutorial

Schwaralls Ödnis CoverUm euch den Umgang mit den Grafiken aus dem Splittermond-Fanpaket so einfach wie möglich zu gestalten, habe ich diese jetzt in eine mit Word 2010 erstellte Vorlage gepackt. Nutzer der neueren Word-Versionen (ab 2007) können damit ganz bequem ihr in Text und womöglich auch Bild vorliegendes Fanmaterial für Splittermond optisch ansprechend designen.

Dies setzt einiges Wissen zum Funktionsumfang von Word voraus, weshalb ich eigens eine Anleitung mittels Video-Capturing gedreht habe, die mich bei der Anfertigung eines Beispiellayouts (vom Fanwerk Schwaralls Ödnis — das ihr ebenfalls fertig gelayoutet herunterladen könnt) zeigt:

Danach dürfte der eindrucksvollen Aufbereitung eurer Ideen eigentlich nichts mehr im Wege stehen. 😉 Grundkenntnisse zur Nutzung des Textverarbeitungs-Programms sollten trotzdem vorhanden sein. Bei Fragen hierzu wendet euch gerne an mich, ich kann euch entweder selbst helfen oder im Zweifel (besonders bei Dingen, die man besser zeigt als beschreibt) mit hilfreichen Links zuschmeißen; am besten postet ihr Fragen zum Tutorial einfach direkt in die Kommentare bei Youtube.

Viel Spaß beim Schauen des Videos und beim Erstellen eures Splittermond-Fanmaterials!

RSP Karneval LogoP.S.: Angedacht war dieser Beitrag eigentlich schon für den Rollenspiel-Karneval im März, der Auf’s Auge! zum Thema hatte. Da passt dies hier in mindestens einer Hinsicht ganz ausgezeichnet dazu. Der Monat wurde von Athair ausgerichtet, seinen zusammenfassenden Abschlussartikel werde ich hier verlinken, sobald er verfügbar ist.


Splittermond-Fanpaket

Splittermond Fanwerk CoverDas Fantasy-Rollenspiel Splittermond hat, obwohl es erst relativ frisch geschlüpft ist, bereits eine beachtliche Fanbase aufbauen können. Diese Community ist überdies recht fleißig und hat somit zum Beispiel im Splittermond-Forum bereits einige Fanprojekte am laufen. Für solches inoffizielle Material aus der Feder von Fans – seien es Abenteuer, Geschichten, Weltbeschreibungen oder Regelerweiterungen – habe ich nun ein Layout entwickelt, das von den jeweiligen Machern frei genutzt werden darf, um ihre Werke ansprechend präsentieren zu können. Dabei lehnt es sich optisch klar an das Original-Layout an, sodass sämtliches damit erstelltes Material auch deutlich als Splittermond-Fanwerk erkennbar ist. Der Uhrwerk-Verlag kündigte zwar bereits an, ein offizielles Splittermond-Fanpaket zur Verfügung stellen zu wollen, wer jedoch jetzt schon etwas entsprechend gestalten möchte, kann auf dieses Angebot zurückgeifen. Die das Layout umfassenden Grafiken liegen im Paket zunächst im PNG-Format vor, um bequem in Textverarbeitungsprogrammen wie Word oder LibreOffice genutzt werden zu können. Weitere Pakete, etwa eines für Nutzer des kostenlosen Satzprogramms Scribus, sind ebenso angedacht wie Anleitungen, die die Erstellung eines gelayouteten Dokuments für Anfänger erleichtern sollen. Als Font für Überschriften in Splittermond-Fanwerk empfehle ich übrigens die freie Schriftart Almendra. Siehe hierzu auch meinen Artikel über empfehlenswerte Free Fonts.

» Splittermond-Fanpaket (PNG) herunterladen (Clouddienst DropBox)

CC-BYDas Layout steht komplett unter der Creative Commons Lizenz CC BY 4.0 und versteht sich als Gesamtwerk, sodass nur in Ausnahmefällen einzelne Elemente unabhängig von den übrigen Bestandteilen verwendet werden sollten.


Wünsch‘ dir was, Blogger! – Die Antwort

wdwb 2014 LogoBei dieser Bloggeraktion habe nicht nur ich einen Wunsch erfüllt, sondern auch selbst einen formuliert. Diesen habe ich auch vom Malspöler erfüllt bekommen … nun, zumindest hat er’s versucht. 😉

Aber eins nach dem anderen, wo bleibt denn meine Höflichkeit? Zuerst einmal vielen lieben Dank für die Bearbeitung meines Wunsches. Die Wahrscheinlichkeit, bei der Aktion etwas zugelost zu bekommen, womit man sich vorher zumindest geistig schonmal mehr als fünf Minuten beschäftigt hat, ist ziemlich gering, wie ich an meinem eigenen „Auftrag“ gemerkt habe. Somit muss man in seinen Überlegungen, was man dazu denn jetzt bitte zu (virtuellem) Papier bringen soll, ziemlich sicher bei Null anfangen – und dies ist entsprechend aufwändig. Demgegenüber hat der Wünschende aus der Natur der Sache heraus ein gewisses Interesse an seinem eigenen Wunsch und hat sich dazu bestimmt auch schon einmal den ein oder anderen Gedanken gemacht. So zumindest war es bei mir, wie ich an dieser Stelle zugeben muss. Ich habe mir von der Wunscherfüllung einfach einen frischen Blick und neue, unverbrauchte Ideen erhofft. Und wenn auch nicht alle seine vorgestellten Gadgets meinem Wunsch exakt entsprechen, so wurde diese Hoffnung dann doch erfüllt.

Doch was ist eigentlich das Problem? Nun, mein Wunsch lautete folgendermaßen: „Ich wünsche mir nichtmagische (!) Gadgets, also technische Gerätschaften, für eine Fantasywelt in einer Epoche ähnlich der Renaissance oder des Barock.“ (Hervorhebungen durch mich.) Das Stichwort des Malspölers scheint aber Steampunk zu sein, er präsentiert „das neueste der Röntgentechnik! Optik, Mechanik, Chemie, während ich stilistisch eher auf Zahnradtechnik und Alchymie hinaus wollte. Historisch gesprochen endet der Barock spätestens Ende des 18. Jahrhunderts, während Steampunk im viktorianischen Zeitalter, also hauptsächlich in der zweiten Hälfte des 19. Jhd. angesiedelt ist, was sich jetzt vermutlich etwas kleinlich liest, aber vom „Settinggefühl“ und auch dem technologischen Entwicklungsstand her doch einen erheblichen Unterschied ausmacht.

Curioses Instrumentarium

Damit das hier aber nicht nur in eine einzige Meckertirade ausartet (nochmal: das ändert nichts an meiner grundsätzlichen Dankbarkeit für Malspölers Artikel), möchte ich eine kleine Sammlung von Apparaten aus diversen Quellen zusammentragen, die etwa so sind, wie ich es eigentlich meinte. Und ja, einige Vorschläge vom Malspöler passen hier doch auch hinzu, sodass ich sie selbstverständlich hierher übernehme.

Flugmaschine von Leonardo da Vinci (© Luc Viatour)

irgendwie auch solche Gadgets: die Erfindungen des Leonardo da Vinci (Bild von Luc Viatour)

Das erste Beispiel, das ich auch als Inspiration genannt hatte, ist die Brillenkonstruktion mit vermutlich austauschbaren optischen Aufsätzen von Ichabod Crane aus dem Film Sleepy Hollow. Er besitzt außerdem ein ausfahrbares Gestell in seiner Werkzeugtasche sowie ein seltsames Instrument, das wie das Kind der Liebe von einer Schere mit einem Skalpell aussieht, dessen Sinn sich mir jedoch nicht vollständig erschließt. Man findet hierzu auch detailliertere Einzelbilder im Netz, einen ganz guten Überblick verschafft aber auch die Ausstattung der Sammlerfigur von Ichabod Crane.

Ein ähnliches Wunderwerk ist die Phantomklinge aus Assassins Creed: Unity, ein verborgenes Halfter, das über eine mechanische Vorrichtung sowohl eine Klinge als auch eine kleine Armbrust bereitstellen kann. Und wer jetzt reflexartig „unrealistisch!“ schreit, der werfe einen Blick auf dieses Video, wo das Teil in echt nachgebaut (und auch einem Praxistest unterzogen) wird, womit es sogar für alte Plausibilitätsfanatiker wie mich zumindest glaubwürdig ist.

Rollenspielmaterial bietet natürlich auch ab und an solche Erfindungen, für die man wahrscheinlich keine irdisch real existente Entsprechung finden wird. So zum Beispiel der DSA-Dungeonband Katakomben und Kavernen, der auf Seite 123 „Schuhe mit einem kleinen Polster voll Mehl unter der Sohle, die so bei jedem Schritt eine kleine Mehlwolke ausstoßen – deren Bewegung durch Windzug auf Löcher hinweist“ als Überlebenswerkzeug für Helden vorstellt. Ich bin sicher, andere Systeme kennen ähnliche Spielereien, womöglich z.B. im Ausrüstungskompendium von Pathfinder, den ich aber nicht kenne. Ich bin schon sehr gespannt, ob das „hochmittelalterliche“ Splittermond in Mondstahlklingen so etwas kennen wird.

Für mich hilfreich und passend sind von den Gegenständen, die der Malspöler entworfen hat, somit am ehesten die Würgedecke, die mit den Fischgräten auch noch ein interessantes Material nutzt, sowie die Laternenbrille, die man topmodisch zu den eben erwähnten Mehlschuhen im Dungeon tragen kann; eigentlich auch noch die Froschzunge und der Greifbart, wobei ich mir hier die Nutzbarkeit nicht so recht vorstellen kann und es mir auch ein wenig zu slapstickhaft erscheint. Der zentrifugierte Blauwaltran ist schon eher ein Alchimikum als ein Gadget, gefällt mir aber trotzdem. Richtig genial finde ich übrigens die Orbitalkanone – in der Welt von Space: 1889 oder ähnlichen Settings.

Habt ihr vielleicht geniale Ideen für solcherlei mechanische Gerätschaften? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!


Aus diesen ersten Überlegungen ist der längere Beitrag über Kuriose mechanische Apparate entstanden, den ich Interessierten wärmstens ans Herz legen möchte.


 


Der neue Look des Schwarzen Auges

DSA5 LogoHeute wurde der DSA-Spielerschaft der neue „Tradedress“ der Reihe vorgestellt, also wie die unter DSA5 erscheinenden Publikationen wohl aussehen werden.

Das eigentliche Titelbild wird dabei oben und unten von einem verschnörkelten, abgerundeten Zierelement in Lederoptik mit „Metallbeschlägen“ eingerahmt. Das neuerdings mit seinen dreißig Jahren wohl schon etwas eingerostete DSA-Logo tauscht mit dem Titelschriftzug den Platz und schaut neuerdings von oben herab, während sich der Titel dafür an die untere Kante drückt. Doch da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, voilà:

Die Quelle des Nagrach Cover

das neue DSA5-Design

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GRT 2014 – Der Schwarze Tag für Das Schwarze Auge?

GRT LogoGestern, am 15. Mai 2014, fand zum zweiten Mal deutschlandweit der Gratisrollenspieltag statt. Zu diesem Termin erhalten die teilnehmenden Spieleläden – wie der Name schon sagt – gratis Material zur Verfügung gestellt, um mit dort organisierten Rollenspielrunden ein paar Neulinge anfixen rekrutieren begeistern zu können. So ist dieses Rollenspielmaterial zwar meist für Einsteiger konzipiert, aber auch als altgedienter Rollenspiel-Recke findet man dort meist etwas interessantes, wenn man einmal von der gewohnten Kost zuhause absehen möchte und neugierig ist, was es in den Restaurants, Schnellimbissen oder einfach beim Nachbarn auf dem Mittagstisch so gibt.

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