Planeswalker-Deck: Vraska, Relic Seeker #MTGXLN

Vraska Relic Seeker (by Chris Rahn)Auf der maya-inka-aztekisch angehauchten Welt Ixalan präsentieren uns die Küstenzauberer erneut zwei offizielle Planeswalker-Decks – also vorgefertigte, spielbereite Decks um eine jeweils speziell dafür designte Planeswalker-Karte herum, die sich primär an (Wieder-)Einsteiger richten. Dieses Mal haben wir zunächst den altbekannten Jace, Mitglied der „Gatewatch“, diesmal aber mit einem mindblowing Twist. Hinzu gesellt sich eine Ureinwohnerin Ixalans, eine Dinosaurierbändigerin mit Namen Huatli (Gesundheit!). Beide Figuren sind neben der eigenen Version für die Planeswalker-Decks auch noch in einer „normalen“ Variante als Teil des regulären Sets, also der Edition Ixalan, vertreten.

Doch noch eine weitere Planeswalkerin kommt in diesem Set vor und wartet bisher nur darauf, ebenfalls ein paar weitere Karten um sich zu scharen, um dann hübsch aufeinandergestapelt gegen die anderen Weltenbummler anzutreten: Vraska, die Reliktensucherin. Auch sie ist keine komplett Unbekannte, das letzte Mal traf man sie in der Gildenstadt Ravnica.

Vraska Relic Seeker

Bei der Zusammenstellung habe ich mich wie immer nach den existierenden Planeswalker-Decks gerichtet, will heißen: 60 Karten, davon 40 gewöhnliche (common), 15 ungewöhnliche (uncommon), 4 seltene (rare) und 1 extrem seltene (mythic rare) – letztere ist selbstverständlich unsere berühmte Gorgone.

Auch von den Farben her ist dies das Planeswalker-Deck, das noch zu bauen war: Jace ist monoblau, Huatli in den Boros-Farben unterwegs (also weiß-rot – man sehe mir die Gildengeheimsprache nach, aber Vraska wollte das so), sodass unsere schwarz-grüne Golgari-Gorgone den Farbkreis des Mana perfekt ergänzt. Auch die grundsätzliche Idee drängt sich geradezu auf, wenn man die Lücken der anderen beiden Planeswalker füllen möchte und einen Blick auf die Fähigkeiten Vraskas wirft: Piraten! Und – passend dazu – Schätze! Mit einem Jace, der dem Meervolk zugeneigt scheint, und Huatli, die sich um die Dinosaurier kümmert, bliebe ohne diese Bauanleitung der dritte große Stamm Ixalans sträflich vernachlässigt. Doch Vraska nimmt sich ihrer nun doch noch an, also: Alle Mann an Deck! (jep, pun intended)

Die Strategie beim Spiel ist in erster Linie, früh Druck zu machen und gleichzeitig Kartenvorteil zu erhalten. Dazu kann man sowohl den Gegner Handkarten abwerfen lassen, als auch selbst welche nachziehen. Dabei sollte man sich hier niemals scheuen, anzugreifen – die Fähigkeit Raid profitiert davon, viele Kreaturen haben bereits entweder beim Eintritt ins Spiel oder sogar direkt beim Sterben einen Vorteil erwirtschaftet, außerdem können die Kreaturen beschützt und auch später wieder vom Friedhof auf die Hand geholt werden. Darüber hinaus haben viele der Piraten Menace (Bedrohlichkeit), können also nur von zwei oder mehr Kreaturen geblockt werden. Es gibt also keinen Grund, nicht die Säbel zu zücken und todesmutig das gegnerische Deck zu entern. Denn zum Lohn winken Schätze, Treasures, die immer mal wieder abfallen und es erlauben sollten, Vraska eher früher als später an Bord zu holen – entweder, weil man mit ihnen einmalig das dafür nötige Mana generiert, oder, weil man sie mittels Ruthless Knave oder Costly Plunder für’s zusätzlich nötige Kartenziehen opfert, um an Vraska heranzukommen. Und dann werden es entweder noch mehr Piraten oder noch weniger Gegner.

Doch nun genug des Parley – schick‘ deinen Gegner über die Planke! Hier ist endlich die Deckliste: Vraska, Relic Seeker

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